Am Freitag, den 5. Februar begrüßte
Schützenvogt Karl-Heinz Geng pünktlich um 19.30 Uhr 41
Schützenschwestern- und Brüder zur diesjährigen JHV im
Schützenheim und stellte die Beschlussfähigkeit der Versammlung
fest. Die Mitgliederzahl der Gesellschaft weist zu diesem Zeitpunkt
eine Stärke von 157 auf. Leider sind im Bereich Schüler und Jugend
größere Defizite zu verzeichnen, was die Versammlung und vor allem
Jugendleiter Rainer Otte sehr nachdenklich stimmt. Für jede Idee,
Jugendliche für den Schießsport zu interessieren und zu animieren
ist Otte dankbar. Trotzdem konnte er in seinem Bericht Erfolge bei
den Meisterschaften des letzten Jahres und vor allem der
Landesligamannschaft mit dem 2. Platz verkünden. Positiv fiel der
Bericht des Schatzmeisters Klaus Finke über das vergangene
Geschäftsjahr aus. Trotz Wirtschaftskrise konnte ein leichtes Plus
erwirtschaftet werden, was unter anderem auch durch höhere
Beitragseinnahmen zustande kommt. Diese allerdings wurden nicht durch
neue Mitglieder sondern hauptsächlich durch Übergänge Jugendlicher
in den Erwachsenenbereich erwirkt, was wiederum auch für den
Rückgang in der Jugendgruppe sorgt.
Diese Übernahme Jugendlicher und neuer
Mitglieder ist ebenfalls ein Tagesordnungspunkt in jedem Jahr.
Martina Weyland, Tanja Hirschhausen und Peter Haacke durften sich an
diesem Abend in das goldene Buch der Gesellschaft eintragen.
Übernahme Jugendlicher und neuer Mitglieder
Nach einem von den Schützenschwestern
vorbereiteten Pausensnack kam es zum TOP Wahlen. Dieser Punkt wurde
in Rekordzeit abgehakt, da es zu keiner geheimen Wahl kam. So wurden
als Schiesswarte Ursula Geng, Iris Hein und Susanne Hirschhausen, und
im Ausschuss Horst Hein, Michael Schindler, Günther Manthe sowie
Jörg Fischer in ihren Ämtern einstimmig bestätigt.
Stellvertretende Damenleiterin bleibt Sabine Sorge. Neu in den
Festausschuss wurde Michael Pförtner gewählt.
Der Höhepunkt des Jahres soll
natürlich wieder das Volks- und Schützenfest werden, welches aus
Termingründen bei den Schaustellern wieder zum gewohnten Julitermin
(16.-19. Juli 2010) stattfinden wird. Dieses, betonte Geng, stimmt
ihn zwar nicht sehr glücklich aber ohne Schausteller geht’s nun
mal auch nicht. Das Feuerwerk wird auch wieder auf den Abschlussabend
verlegt, da man im letzten Jahr quasi den Stuhl unter dem
Allerwertesten weggezogen bekam. Das soll nicht wieder vorkommen.
Eine Gruppe Pistolenschützen um Marvin
Weyland stellte den Antrag, KK-Pistolen anzuschaffen um auf den
Ständen in der Waffenart Freie Pistole 50 m zu schießen. Ein
entsprechender Antrag beim Landkreis wurde gestellt und wenn dieser
grünes Licht gibt soll über die Anschaffung diskutiert werden.
Gegen 21.30 Uhr konnte Karl-Heinz Geng
eine sehr harmonisch verlaufende Versammlung offiziell beenden.